GEO-Tag der Natur 2017

Machen Sie mit beim GEO-Tag der Natur!
Vielfalt entdecken am 17. und 18. Juni 2017!

Aktion organisieren

Sie möchten die Wiese hinter Ihrem Haus, den Stadtpark oder den Schulgarten genauer unter die Lupe nehmen? Kein Problem. Jeder Lebensraum kann zum Untersuchungsgebiet werden. Jeder ist eingeladen, sich zu beteiligen.

Anfang 2017 können Sie sich auf naturgucker.de anmelden und Ihre geplante Aktion einstellen. Informationsmaterial finden Sie dann auch in unserem Download- und Servicebereich.

Aktion finden

Sie suchen eine Aktion, die 2017 bei Ihnen vor der Haustür startet? Auf naturgucker.de finden Sie im kommenden Jahr alle Aktionen in Ihrer Region.

Darüber hinaus organisieren die großen Naturschutzverbände (BUND, NABU etc.) mit ihren Kreis- und Ortsgruppen jedes Jahr Begleitaktionen. Auch bei örtlichen Naturschutzbehörden lohnt es sich nachzufragen. Und warum nicht bei einem Biologielehrer an der  Schule?

Aktion unterstützen

Sie sind Experte für Schmetterlinge oder Flechten oder möchten sich als Naturbegeisterter einer Aktion anschließen? Dann schauen Sie in einigen Monaten unter naturgucker.de, welche Aktionen bereits angemeldet sind.

Wenn Sie sich registrieren, erhalten Sie Zugang zum internen Kommunikationssystem und können so Kontakt mit allen Nutzern aufnehmen.

Aktion teilen

Sie sind ständig vernetzt und ein Profi im Posten? Teilen Sie Ihre Aktion und Ihre spektakulären Artenfunde mit uns allen auf Facebook und Instagram. Werden Sie Teil einer vielfältigen und lebendigen Community.



Schicken Sie gerne Fotos und Texte an mail@geo-tagdernatur.de, die wir dann hier veröffentlichen.

Wir sind jetzt GEO-Tag der Natur

Vor 18 Jahren haben wir zum ersten Mal Naturliebhaber eingeladen, die Artenvielfalt in Deutschland mit uns zu erkunden, und den GEO-Tag der Artenvielfalt ausgerufen.

Jetzt hat die Aktion, auf die wir stolz sind, einen neuen Namen: GEO-Tag der Natur. Denn die Tiere und Pflanzen vor unserer Haustür brauchen unser aller Engagement. Auch in Zukunft.

Das war der GEO-Tag 2016

Fotograf: Solvin Zankl

800 Arten in 24 Stunden : Das ist das Ergebnis des Bestimmungsmarathons

Das „GEO-Tag-Headquarter“ während des Untersuchungswochenendes am 18. und 19. Juni war Burg Wissem in Troisdorf. Von dort aus starteten die Expertinnen und Experten ihre Arteninspektionen. Aus GEO Magazin 9/2016 dazu:

„Was wächst, läuft, kriecht, krabbelt und flattert da? 60 Forscher waren an einem Wochenende rund um die Uhr unterwegs, um in der
Wahner Heide und im Königsforst bei Köln Arten zu suchen und zu bestimmen. Am Ende waren alle zufrieden – und sehr nass.“

„Es regnet und nieselt, und die Luft ist so feucht, dass man meint, sie mit Händen greifen zu können. Die Insekten- und Tagfalterexperten von der Hochschule Anhalt ziehen sich immer wieder unter eine Zeltplane zurück; ab und zu steht eine Gestalt im bunten Anorak bis zur Hüfte in den Büschen und schwenkt ein weißes Fangnetz. Kein Wetter für Falter.

Einer allerdings ist zufrieden: Lothar Radtke, Pilzexperte. Die „Schätzchen“, wie er seine Forschungsobjekte nennt, wachsen gut, wenn es feucht ist. Und so beugt sich der pensionierte Lehrer begeistert über Laubholzhörnlinge, die gelb und tatsächlich wie kleine Hörner auf einem Stück totem Holz wachsen, untersucht mit der Lupe winzig-weiße Helmlinge auf einem bemoosten Stamm. Besonders erfreut ihn aber der seltene Kleinste Bovist.

Seit 50 Jahren hat die Leidenschaft für dieses eigene und eigenwillige Reich von Lebewesen Radtke „im Griff“, wie er sagt. Die Liebe zur Natur und der Wissensdrang, zu verstehen, welcher natürliche Reichtum uns umgibt, eint die 60 Experten, die am zweiten Juniwochenende im Untersuchungsgebiet unterwegs sind – die jungen Fledermausforscher, die eloquente „Wanzenfrau“, die lauschenden Vogelkundler.

Der Jüngste in der Runde der Begeisterten ist Stefan Kemmerich. Der 13-Jährige hat eine kleine Sensation aus dem Förstchenteich in der Wahner Heide gefischt: eine anmutige, fast durchsichtige Süßwasserqualle. Die er unterm Mikroskop sofort bestimmt: „Die ist hier nicht heimisch, die stammt ursprünglich aus China und wurde eingeschleppt, wahrscheinlich mit Aquariumsfischen.“

Auch begeistert von dem unerwarteten Medusen-Fund: Christoph Kucklick, Chefredakteur des GEO-Magazins.

GEO-Veranstaltung

Am Samstag, 18. Juni 2016, starteten die  öffentliche Abend-Exkursionen zu Fledermäusen, Nachtfaltern & Co.

Am Sonntag, 19. Juni 2016, gab es früh morgen und vormittags die Möglichkeit, an einer ornithologischen Führung und vielfältigen öffentlichen Exkursionen in der Heidelandschaft teilzunehmen.

Exkursionen

Partner für die GEO-Veranstaltung 2016 war der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND) NRW. Die Experten nahmen Gebiete in der Heideterrasse unter die Lupe und gingen auf nasse, aber spannende Exkursionen.

Heide-Kids-Veranstaltung

Ein öffentliches Kinderprogramm boten die Gruppen der Heide-Kids, der BUND Jugend und Co. Start war jeweils am Samstag, 18.  und Sonntag, 19. Juni 2016 ab 10 Uhr-14 Uhr im Heidezentrum Altenrath, im Turmhof sowie im Portal zur Wahner Heide in der Burg Wissem in Troisdorf.

Fotograf: Dominik Pietsch

Natur-Botschafter 2016

Ralph Caspers moderierte als GEO-Botschafter den Tag der Artenvielfalt am 19. Juni 2016.

Fotograf: Dominik Pietsch

 

Das waren weitere Aktionen 2016

 

 

 

Hintergrund zum Tag der Natur

GEO-Magazin 2016: Wilde Wege – Wo Tiere wandern

GEO-Text 2016: Mit den Birdracern unterwegs

GEO-Event: ausgewählte Veranstaltungen 2015

GEO-Magazin 2015: Elbe – Eine Formel für die Vielfalt

Von 2014 bis 2016 war die KfW Stiftung der Hauptförderer des GEO-Tags der Artenvielfalt. Mit ihrem Engagement setzt sich die Stiftung mit der Bewältigung großer gesellschaftlicher Herausforderungen auseinander. Durch die gezielte Förderung von lokalen, nationalen und internationalen Projekten zur Erhaltung von Biodiversität möchte sie für dieses Thema sensibilisieren und anregen, Verantwortung zu übernehmen. Weitere Informationen zu den Projekten der KfW Stiftung finden Sie unter www.kfw-stiftung.de.

Für die Artensuche hat GEO auch 2016 wieder Ort und Partner gefunden: Gemeinsam mit dem Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND) nehmen die Reporterteams mehrere Gebiete in der Heideterrasse und der Wahner Heide unter die Lupe.

Die Hauptveranstaltung in Troisdorf wurde gefördert auch durch die Nordrhein-Westfalen-Stiftung.

Die Hauptveranstaltung 2016 wurde unterstützt durch die Stadt Troisdorf.

Service

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GEO-Tag der Natur
Projektbüro Hamburg
Rödingsmarkt 14
20459 Hamburg
Tel. 040 22 866 275
E-Mail: info@geo-tagdernatur.de

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